Wir wünschen unseren Maturant*innen alles Gute für die bevorstehenden Prüfungen!

Sommerkonzerte
am 1. und 2. Juni 2026
Burg Perchtoldsdorf

Theater und Balladen

Musischer Abend der 3A

In einer rund 50-minütigen, gekürzten und vereinfachten Fassung von A Midsummer Night’s Dream tauchte das Publikum in die Welt von William Shakespeare ein. Dabei blieb durch manche Originalpassagen der originale Sprachklang stellenweise erhalten.

 

Geprägt war die Aufführung zudem von zahlreichen Verwechslungen und raschen Szenenwechseln, die das Geschehen lebendig und kurzweilig machten. Tanz und Musik begleiteten die Aufführung: Ein Ensemble aus Klavier, Klarinette, Cello, Viola und Triangel sorgte mit eigens komponierter Musik gleich zu Beginn für die passende Atmosphäre. Im weiteren Verlauf sorgten Klarinettensoli und Harfenklänge immer wieder für musikalische Akzente. Die Schülerinnen spielten ihre Rollen mit großer Begeisterung und gingen ganz in ihnen auf. Besonders die Szene um Pyramus und Thisbe sorgte für viele Lacher, ebenso der schwungvolle Handwerkertanz. Zum Abschluss standen schließlich alle Schauspielerinnen gemeinsam tanzend auf der Bühne.

Abb. 1/6: Die Feen umsorgen Bottom (Juri Pomper). © BG/BRG Perchtoldsdorf

Im Anschluss folgte ein kniffeliges KAHOOT zu Mathematik und Physik, das die Schüler*innen selbst erstellt haben. Das Publikum beteiligte sich begeistert und zeigte dabei großen Ehrgeiz.

 In der Pause präsentierte das Fach Biologie die Ausstellung „Die Erdzeitalter in Bildern und Collagen“ sowie Shorts aus einem Workshop am Technisches Museum Wien.

 Im Unterrichtsgegenstand Deutsch zeigten die Schüler*innen eine kunterbunte Mischung von selbstgedichteten Balladen: gruselig und lustig, quer durch sämtliche Jahreszeiten. Ein Schneemann, ein Brautpaar, eine alte Oma und sogar der Teufel tummelten sich auf der Bühne. Alle Balladen wurden von den Schüler*innen selbst inszeniert. Die Requisiten und Kostüme wurden von den Schüler*innen im Werkunterricht selbst angefertigt.

Schlüsselübergabe im BG/BRG Perchtoldsdorf

Offizielle Übergabe des neuen Schulgebäudes

Mitte April fand die offizielle Schlüsselübergabe des neuen Schulgebäudes statt.

 

Nach der Begrüßung betonte Direktor Wolfgang Faber in seiner Rede die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Firmen im Laufe der Bauarbeiten, die versuchten, alle Wünsche zu realisieren. Auch der Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinschaft sowie die tatkräftige Unterstützung der Schüler*innen bei der Umsiedlung wurden hervorgehoben. Im Anschluss folgten die Rede verschiedener Personen aus der Politik und der Bundesimmobiliengesellschaft. So waren der stellvertretende Bildungsdirektor und Präsidialleiter Mag. Dietmar Hudsky, der Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft DI Gerald Beck, der Präsident des niederösterreichischen Landtags Mag. Karl Wilfing und der Bildungsminister Christoph Wiederkehr MA anwesend. Alle Personen betonten die erstklassige Ausstattung und die gute Atmosphäre, welche das neue Schulgebäude ausstrahlt. Die Klassensprecher*innen waren als Vertretung aller Schüler*innen dabei und auch der Lehrkörper war zahlreich vertreten. Der Festakt wurde musikalisch vom Chor der 6A und 8A des musischen Realgymnasiums unter der Leitung von Professor Beatrix Hawranek begleitet.

Abb. 1/6: Schlüsselübergabe für das BG/BRG Perchtoldsdorf.  © Lisa Fischer

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es eine Führung von Direktor Faber, in der sich die Anwesenden das neue Schulgebäude genauer anschauen konnten. Im großzügigen Innenhof war für die leibliche Verpflegung der Personen gesorgt. So kam eine sehr gelungene Veranstaltung zu ihrem Abschluss.

Musical-Fieber

Musical „Runa“ am BG/BRG Perchtoldsdorf

Eine Schatulle, die eigentlich für immer verschlossen hätte bleiben sollen, löst Chaos aus und stellt Mika vor große Herausforderungen, die sie zu lösen versucht. Wäre nur ihre verstorbene Mutter da, um ihr zu helfen. Stattdessen muss Mika sich im Haus ihrer Tante neu orientieren und mit Mobbing an der Schule zurechtkommen. Dies ist die Ausgangssituation, welche im Musical „Runa“ dazu einlädt, sich und seinen Umgang mit Problemen zu reflektieren. So wird am Ende deutlich, dass es wichtig ist, Probleme anzusprechen, da es keine Langzeitlösung ist diese totzuschweigen. Geschrieben wurde das Musical von E. V. Ring und die Musik wurde von Günter Fiala komponiert, welcher bei der Premiere am 25. März 2026 im BG/BRG Perchtoldsdorf anwesend war und den Cast für seine Darbietung sehr lobte.

Abb. 1/12: „Runa“-Cast und Technik-Team mit Prof. Hawranek, Prof. Paier und Prof. Eisenhut. © BG/BRG Perchtoldsdorf

Im Rahmen der Unverbindlichen Übung „Musical“ wurde von Schüler*innen der 4., 5. 6. und 8. Klasse des musischen Realzweiges das Musical „Runa“ einstudiert. Seit Oktober wurde fleißig am Stück gearbeitet und etwa auch das Bühnenbild gestaltet. Vor der Premiere folgte eine intensive Probenwoche, in welcher die Schüler*innen mit den Lehrpersonen in vielen Stunden das Stück durchspielten und den letzten Feinschliff vornahmen. Die 5 Hauptrollen waren doppelt besetzt und jeder Cast durfte eine Abendvorstellung spielen. Neben diesen beiden ausverkauften Darbietungen, wurde auch am Vormittag eine Vorstellung für die Schüler*innen des BG/BRG Perchtoldsdorf gespielt.

 Die Schüler*innen haben ihre Rollen toll verkörpert und eine großartige Vorstellung geliefert. Laura Mörtl und Mathilda Barth waren als Mika in der Hauptrolle zu sehen. Sie waren stimmlich beeindruckend und haben mit ihren 2 Solonummern Gänsehaut erzeugt. Marie Horvath und Magdalena Traxler haben als Titelcharakter Runa mit ihrer großartigen Verkörperung des Streits den Plot vorangetrieben. Beide waren in ihrem Schauspiel sehr verletzlich und wenn sie auf der Bühne waren, konnte man nicht wegschauen. Helena Kutter und Michael Faber als Tante Monika bzw. Onkel Monikus haben ihre Rollen mit großer Einfühlsamkeit gespielt und vor allem mit ihrem Solo zu Tränen gerührt. Carlotta Sailer und Hannah Geringer haben als Tami gezeigt, dass hinter der harten Fassade oft viel Verletzlichkeit und Furcht stecken.

 Ein großer Dank gebührt nicht nur den Schüler*innen, die mit großer Leidenschaft und Begeisterung auch viele Stunden ihrer Freizeit in der Schule mit Proben verbracht haben, sondern auch den Lehrpersonen, welche hinter dem Ganzen standen. Tamara Paier war für Regie, Kostüme und das Bühnenbild verantwortlich. Martin Hawranek fungierte als musischer Leiter und war mit seinem Team aus Schüler*innen für die Technik – bestehend aus Licht und Ton – verantwortlich. Doris Eisenhut und Christiane Parotte-Riedl übernahmen den Solo- und Chorgesang.

Sommerkonzerte 2026

1. und 2. Juni 2026